Knorpelschänken-Enduro 2019


Das Freibad - hier Niels Viertel der 10ter in der Expert-Klasse wurde

WAS - WIE - WO...


- Feldschlößchen ist ein 700 Einwohner Ort vor den Toren Radebergs und ca. 20 km von Dresden entfernt.

Nein, aus diesem Feldschlößchen kommt kein Bier, dafür ein Enduro Rennen mit viel Herz, viel Enthusiasmus, feinstem Gelände und einer wunderbaren Crew!

Durch die Unterstützung der Grundstückseigentümer, Anwohner, Helfer, Fahrer und den Gemeinden Feldschlößchen, Liegau – Augustusbad, Wachau und Radeberg, hat sich das Rennen in den vergangenen Jahren zu einem Motorsportspektakel entwickelt.

Das begrenzte Gelände bietet hierbei alles, was das Enduro Herz begehrt. Die Strecke wird für die Klassen Hobby und Expert ausgelegt. Diese starten in 2 getrennten Wertungsläufen auf eine Renndistanz von jeweils 2 Stunden. Die Expert Klasse nimmt den bereits gut durch die Hobby Klasse eingefahrenen Kurs in umgekehrter Fahrtrichtung unter die Stollen. Somit entwickelt sich das Niveau von „kullern“ zum „schwitzen“.

Auch für den Nachwuchs wird in den Klassen Bambini, Junior und Youngster gesorgt. Diese können am Renntag ein Teilstück der Strecke befahren und sammeln Erfahrungen im Endurotypischen Waldgelände.

2011 beschenkte Johannes Baumgärtel (Mitbegründer und Inhaber der Veranstaltungsagentur „B&B event and music“) seine Enduristenfreunde und sich selbst zu seinem 30. Geburtstag mit dem 1. KSE. Am 21.05.2011 ging es im Waldgelände gegenüber des ehemaligen Gasthofes auf die Piste.

Das KSE entwickelte sich innerhalb von nur wenigen Jahren von einem Geburtstagsgeschenk zum „Ich muss da mitfahren! – Magneten“.

Gäste und Zuschauer erleben die Fahrer zum KSE hautnah und lernen schnell die Tücken, Schwierigkeiten und unterschiedlichen Niveaus der Rennteilnehmer kennen. Was dem Einen spielend gelingt, zwingt den Anderen zu Hitze unter dem Helm. Der Kurs ist gut zu umlaufen, um die zahlreichen Höhepunkte der Strecke anzusehen. Hindernisse wie die „Knorpelrampe“, der „Luisenhang“ die „Fangowanne“ oder das „Freibad“ lassen die Pulsfrequenz von Fahrer und Zuschauer gleichermaßen ansteigen. -


Dieser Beschreibung auf der Hompage der KSE Crew, können wir nach unserem Besuch des 2019er Knorpelschänken Enduro's nur zu 100 % zustimmen.


Aber jetzt zum 2019er Rennen...


Willkommen in der absoluten HardEnduro Welt – Apolle gewinnt 2019er Event


Louis Richter #73 vor Richhard Heinike #57 - Louis wurde zum Schluss 7ter und Richhard 9ter in der Expert Klasse

Und es ging noch schwerer. Was viele sich nicht denken konnten, haben Johannes Baumgärtel und sein Team beim Knorpelschänkenenduro 2019 wieder umgesetzt. Im Gegensatz zum Vorjahr wurde die Strecke noch einmal deutlich verschärft.


Hobby Rennen


Schon am Morgen war von vielen beim Hobbyrennen die Worte Game Over angesagt. Die Sommerlichen Temperaturen um die 30 Grad verschärften die Bedingungen noch einmal deutlich.

Einige kamen mit der Strecke allerdings auch super zurecht. Einer von ihnen war der wohl jüngste Teilnehmer Leon Unger. Der 15-jährige Erzgebirger dürfte somit als jüngster Sieger überhaupt in die Geschichte des Rennens eingehen. Der HardEnduroSeries Germany erfahrene Pilot, wenn man dies in seinen jungen Jahren überhaupt sagen kann, suchte sich immer neue Spuren auch im neuen Abschnitt Leckstein und hatte somit sogar 1 Runde Vorsprung auf die restlichen Teilnehmer.


Sieger in der Expert Klasse Tim Apolle

Expert Rennen


Für die Expertfahrer des Knorpelschänkenenduro am Nachmittag wurde am Morgen erstmals ein Prolog gefahren. Dies sollte das Feld etwas vor sortieren um die gröbsten Staus in der ersten Runde zu vermindern. Da aber dennoch alle Fahrer zusammen gestartet wurden, gab es auf der ersten Runde dennoch wieder hauen und stechen. Was für die Spitze gerade in Runde 2 auch zu einigen Problemen sorgte, allerdings keine großen Einflüsse aufs Endergebnis gehabt haben sollte.


Leon Hentschel (Foto) kam in Runde 1 als Spitzenreiter zurück, hatte aber im Trialparcour auf dem Start-Ziel Platz einen heftigen Sturz, der so einiges am Motorrad zerstörte. Durch die Reparatur wurde er zunächst aus den Top 5 geworfen. Tim Apolle ging somit in Führung und gab diese auch bis Rennende nicht mehr ab. Hentschel kämpfte sich mit schnellen Rundenzeiten wieder durchs Feld, er ging auch am ältesten Fahrer, den 57 jährigen Gerhard Forster vorbei auf Platz 2. Forster war mit Platz 3 aber ebenfalls super zufrieden.


Das Knorpelschänkenteam denkt nun bereits an 2020, neue Ideen werden sicherlich kommen um die Strecke weiterhin anspruchsvoll zu halten. Vielleicht spricht es dann auch wieder einige Internationale Piloten an, die mit Blake Gutzeit und Kyle Flanagan 2017 mit einem Südafrikanischen Doppelsieg schon einmal für Furore sorgten.



Dirk Peter wurde bei den Senioren 2ter

Fotos: Uwe Laurisch / In Zusammenarbeit mit Enduro.de


[ Fotogalerie: DG Design / Bestellmöglichkeit ]

Fotos fast aller Teilnehmer vorhanden. Anfragen mit Angabe der Startnummer an Fotos@dg-design.net senden. Vorschaufotos werden unverbindlich zugesendet.





Diese Dame war bei den Fahrern sehr gefragt... denn sie sorgte für Abkühlung - so auch bei Carlo Sachse der zum Schluss auf Platz 26 das Expert-Rennen abschließen konnte

Auch MCE-Kolumnist Marcel Teucher, tastete sich nach seiner Handverletzung wieder ans Renngeschehen herran. Platz 13 war dann auch an diesem Wochenende nicht so schlecht...

Alle Ergebnisse: http://www.knorpelschaenken-enduro.de/ergebnisse/

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