Sherco Deutschland - Beim WM-Auftritt überaus achtbar aus der Affäre gezogen


EnduroGP Uhlířské Janovice, Tschechien – Der gemeinsame Auftritt beim vorletzten WM-Lauf des Jahres war zweifellos eines der Jahres-Highlights für das Sherco Academy Team. „Der Lauf ist relativ heimatnah und bekannt für erstklassiges Gelände sowie tolle Sonderprüfungen. Daher fiel die Entscheidung schon zu Jahresbeginn, dass wir an dieser Veranstaltung geschlossen teilnehmen“, blickt Teamchef Marcus Kehr zurück, der sich nun über durchweg gute Leistungen seiner Jungs freuen durfte.

Vor allem Luca Fischeder setzte sich in der hartumkämpften Youth-Klasse stark in Szene. „Ich bin wirklich happy über das Wochenende“, strahlt der 20-Jährige, der mit Rang sieben am ersten Tag sein bis dato bestes WM-Resultat erzielen konnte. „Ich bin mit den Bedingungen bestens zurechtgekommen. Die drei Sonderprüfungen waren erstklassig und super gesteckt. Die Etappe führte durch richtig schöne Geländeabschnitte und die zahlreichen Fans haben mächtig tolle Stimmung gemacht. Für mich die beste Veranstaltung des Jahres“, zeigt sich Luca begeistert, der angespornt von seinem persönlichen kleinen Fanclub, auch am zweiten Tag wieder mächtig aufdrehte und erneut hervorragender Siebter wurde.

Weniger glücklich schaut hingegen Karl Weigelt drein. Der Youth-Fahrer sammelte am ersten Tag als Dreizehnter noch WM-Zähler, musste jedoch den zweiten frühzeitig beenden. „Ich habe im Enduro-Test einen Felsen touchiert und mir dabei komplett den Hinterradbremshebel demoliert. Der steckte um 90 Grad gebogen im Motorgehäuse.“ Zwar setzte Karl seine Fahrt noch fort, doch ohne funktionierende Hinterradbremse stand er auf verlorenem Posten. „Ich habe versucht, mich noch irgendwie bis zur Zeitkontrolle zu retten, doch als ich dort ankam, war ich leider schon über der Zeit“, zeigt sich der 20-Jährige maßlos enttäuscht.

Nick Emmrich und Bastian Streit schlugen sich in der Open-Cup-Viertakt-Klasse mehr als wacker. Für „Emme“ standen zwei fünfte Ränge zu Buche, während sich Bastian beide Male eine Position dahinter einreihte. „Das war schon eine echte Hausnummer! Im Extrem- und Cross-Test bin ich gut zurechtgekommen. Dafür hatte ich im langen Enduro-Test mit Kraft- und Konzentrationsproblemen zu kämpfen“, gibt Nick offen zu, dem diese Veranstaltung dennoch in guter Erinnerung bleiben wird, „es hat total viel Spaß gemacht. Es war eben eine richtig schöne Geländefahrt.“ Und auch Bastian kam aus dem Schwärmen nicht mehr heraus: „Es war eine geile Woche. Die ganze Atmosphäre, die super Zusammenarbeit im Team, die Betreuung, die Tipps an den Sonderprüfungen – einfach klasse! Ich habe extrem viel gelernt und wertvolle Erfahrungen gesammelt.“ „Das war auch unser Ziel, die Jungs an neue Gegebenheiten heranzuführen. Sie haben es alle durchweg super gemeistert“, so der Teamchef abschließend, der sich an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich bei allen Helfern und Sponsoren bedanken möchte, „Ohne diese umfangreiche Unterstützung wäre an einen WM-Start als Team gar nicht zu denken. Vielen Dank an alle, die das mit ermöglicht haben!“

Bereits am kommenden Wochenende sind die Fahrer und ihre Betreuer schon wieder gefordert, dann gastiert die Internationale Deutsche Enduro Meisterschaft erstmalig im mecklenburgischen Rehna.


Weitere Bilder gibt es auf der Facebook-Seite von Sherco Deutschland. (https://www.facebook.com/shercodeutschland/posts/2519970114902114?__tn__=K-R)


Text/Foto: Sherco Deutschland

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